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DÜSSELDORF
GERSWEILER
FENNE
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Im Nordpark Düsseldorf, im Stadtteil Stockum liegt neben dem Aqua Zoo die hier eschriebene Brunnenanlage. Der Brunnen wurde in den 30-er Jahren errichtet. Eine Restauration der Anlage war nunmehr erforderlich. Die Brunnenanlage setzt sich aus der auf höherer Ebene im Zentrum des Parks gelegenen Fontäne (obere Brunnenanlage), dem halbrunden Kopfbecken mit seinen drei Wasserstufen und schließlich dem 160 m langen und 16 m breiten Langbecken mit auf jeder Seite zehn halbkreisförmigen Beckenausbuchtung (untere Brunnenanlage). Bogenförmige Wasserstrahlen von beiden Seiten bilden einen langen Wassertunnel.
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Aus den oben genannten Ausführungen wurden nun nachfolgend beschriebene Arbeiten notwendig. Die Technik im östlichen Pumpenraum, der die untere Brunnenanlage versorgt, wurde komplett demontiert und entsorgt. Die Pumpen wurden erneuert und das Rohrleitungsnetz inkl. Zentrale für die untere Brunnenanlage wurden neu, aus Edelstahl hergestellt. Die Durchführungen ins Brunnenbecken wurden in enger Abstimmung mit der Sanierung des Beckens ausgewählt und sind im Bereich TGA enthalten. Die Leitungen innerhalb des Beckens wurden demontiert, zwischengelagert und nach Sanierung des Beckens wieder eingebracht, da diese bereits in Edelstahl ausgeführt waren.Im Vorfeld wurden hierzu in beiden Brunnenbecken die Düsen exakt vermessen, so das nach Fertigstellung der Gesamtsanierung das gleiche optische Bild der Fontänen gewährleistet werden konnte. Im Gegensatz zum unteren Brunnen konnten die Pumpen im westlichen Pumpenraum und die bereits in Edelstahl ausgeführten Rohrleitungen des oberen Brunnen wieder verwendet werden. Die noch nicht in Edelstahl montierten Rohrleitungen in der Zentrale und die im Brunnenbecken befindlichen Leitungen wurden entsorgt und in Edelstahl ausgeführt. Die Steuerung der gesamten Brunnentechnik wurde durch das Gewerk Elektro realisiert. Hierfür wurden Logikmodule eingesetzt, die frei parametrierbar die einzelnen Pumpen über Relais und Leitungsschütze ansteuern. Sowohl der Aufbau der Verteilungen, die Installation und Programmierung der Logikmodule gehörten zum Leistungsumfang des Gewerkes Elktro. Zur Lüftungsdurchspülung und für die Entfeuchtung der Technikräume wurde ein Ventilator mit Kanalnetz und dazugehöriger Regelungstechnik installiert. Ziel war es durch einen gesteuerte Luftumwälzung eine Trocknung der Räume zu erhalten und somit Schimmel und Korrosion vorzubeugen.
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Obere Brunnenanlage
Die obere Brunnenanlage besteht aus zwei konzentrisch ineinander mit verschiedener Höhe
angeordneten, runden Überlaufbecken, die in einem quadratischen Becken mit abgerundeten Eckbereichen stehen. Die beiden Rundbecken speisen das quadratische Becken
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Untere Brunnenanlage
Die untere Brunnenanlage besteht aus einem nahezu halbrunden Becken, Überlaufkaskaden und einem ca. 160 m x 16 m Langbecken mit zwanzig paarweise angeordneten Konchen.
Kellerräume
Unterhalb der Brunnenbecken liegen Kellerräume, in denen die elektrischen Betriebsäume, die Pumpen- und die Anlagentechnik installiert ist. Der gesamte unterirdische Teil der Brunnenanlage wird durch einen runden Einstieg in der zuvor genannten Ziegelwand erschlossen. Bei den unterirdischen Bauwerken gibt es zwei Bereiche. Den westlichen Bereich mit vie Räumen unter dem oberen Brunnenbereich, und den östlichen Bereich mit drei Räumen unter dem halbrunden Becken des unteren Brunnenbereichs. Gänge verbinden die beiden Bereiche mit dem Eingang. Im Gang zwischen den westlichen und den östlichen Kellerräumen gibt es einen ontageschacht,
der von einer bodengleichen Konstruktion mit dem an dieser Stelle liegenden andstein im oberen Platzbereich abgedeckt ist. Der Montageschacht führt zum Gang, der die beiden Teile der Brunnenanlage verbindet. Am westlichen Ende des Gangs, direkt vor der oberen Brunnenanlage, befindet sich ein Lichtschacht, der mit Glasbausteinen abgedeckt ist. Im Montageschacht und dem Lichtschacht waren Durchfeuchtungen und Pflanzenbewuchs festzustellen. Das Raumklima im Kellerbereich war durch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und relativ niedrige Temparaturen gekennzeichnet. An einigen Stellen kondensierte Wasser und bildete Tropfen.
Feuchtigkeit trat vor allem durch die undichten Schächte (Licht- und Montageschacht) ein. Eine Belüftung war lediglich durch kleinere Fugen und Ritzen z.B. bei der Eingangstür gewährleistet. Ein Belüftungssystem war nicht vorhanden. Entwässert wurden die unterirdischen Räume über eine Senke am östlichen Ende des Gangs im Eingangsbereich der dortigen Räume. Den gesamten Gang entlang war im Boden eine Rinne ausgebildet, die anfallendes Wasser der Senke zuführte.
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